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26. Dezember 2004

Als wir am 26.12.2004 im Radio vom Tsunami im asiatischen Raum gehört haben, waren wir natürlich geschockt und haben sofort den Fernseher angeschaltet, um mehr zu erfahren. In den nächsten Tagen lief bei uns der Fernseher fast den ganzen Tag; auch haben wir natürlich versucht, unsere Freunde in Sri Lanka telefonisch zu erreichen, aber die Leitungen waren tot. Erst einige Tage später konnten wir mit ihnen telefonieren und haben erfahren, dass sie noch leben. Natürlich waren wir sehr erleichtert.

Uns war natürlich sofort klar, dass wir trotz des Tsunamis unseren geplanten Urlaub im Januar 2005 antreten werden, um vor Ort mit unseren uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu helfen.

Durch die Hilfe von Freunden, Bekannten und Kunden haben wir im Januar 2005 eine Spendensumme von ca. 2000,00 € zusammenbekommen. Mit diesem Geld und etwa 50 KG Sachspenden (Kinderkleidung, Spielzeug, Hygieneartikel) im Gepäck sind wir Anfang Februar 2005 nach Sri Lanka geflogen.
Wie auf den Fotos ersichtlich, haben wir die Sachspenden in kleine Päckchen gepackt und an verschiedenen Orten - abseits der Touristenroute - verteilt.
Ein Teil des Geldes haben wir für Medikamente ausgegeben, die wir einem Erste-Hilfe-Camp in Peraliya zur Verfügung gestellt haben.
Zudem haben wir ein Haus, dessen Eigentümer durch den Tsunami arbeitslos geworden sind, neu eindecken lassen.
Bis zum Ende unseres Urlaubs war noch nicht alles Geld verbraucht; so dass wir den Rest unserem Freund anvertraut haben. Dieser hat in der Folgezeit z.B. neue Möbel (Schränke, Betten) aber auch Zementsäcke, Fenster und Lebensmittel für Hilfsbedürftige gekauft.

Auch für unseren Urlaub in 2006 gelang es uns mit Hilfe von ortsansässigen Schulen und Freunden wieder eine Spendensumme von 1000,00 € zusammenzubekommen. Dieses Geld haben wir zum großen Teil für Schuhe und Schulmaterialien für die Schüler eine Grundschule verwendet.